MdB Ullrich rechtfertigt Diskrimierung!
In der Bundestagsdebatte über die Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Paaren zeigte sich der Augsburger Bundestagsabgeordnete Volker Ullrich kürzlich als konservativer Hardliner der CDU/CSU Fraktion.
Dazu erklärt der Schwäbische Bezirksrat Frederik Hintermayr (DIE LINKE) „Herr Ullrich argumentiert, dass eine emotionale Bindung zwischen Adoptiv-Kind und möglichen homosexuellen Eltern am Anfang schlicht nicht existiere, dass diese logischerweise auch bei Hetero-Paaren und Adoptivkindern zu Beginn nicht existieren kann, sondern erst aufgebaut werden muss, scheint Volker Ullrich nicht sehen zu wollen.“ Hintermayr weiter: „Damit rechtfertigt Ullrich die bestehende Diskriminierung von Schwulen und Lesben mit biologischer Realität und macht sich damit bundesweit einen Namen als homophober Hardliner des konservativen Flügels im Bundestag. “
Ulrich müsse schnell die Gelegenheit nutzen, um sich glaubwürdig zu entschuldigen. Hierfür könnte sich Hintermayr beispielsweise eine Spende Ullrichs an den CSD Augsburg e.V vorstellen. „Damit würde Ullrich den nächsten CSD und damit die Queer-Szene in Augsburg direkt unterstützen,“ so Hintermayr.
Bezirksrat Frederik Hintermayr gibt Einblick in seine Arbeit im Bezirkstag
Der schwäbische Bezirksrat Frederik Hintermayr hat kürzlich eine Broschüre über seine bisherige Arbeit im Bezirkstag veröffentlicht. Der Politiker, der seit 2013 dem Gremium angehört und dieses Jahr zur Wiederwahl antritt, hat sich in seiner Arbeit besonders auf die Themen Pflege und Gesundheit konzentriert.
Die Broschüre gibt einen umfassenden Einblick in die vielseitigen Aufgaben des Bezirks und soll gleichzeitig helfen, die Arbeitsweise des Gremiums besser zu verstehen. Die Lesenden erfahren in der Broschüre mehr über die Aufgaben des Bezirkstags und wie dieser dazu beiträgt, das Leben der Menschen in der Region zu verbessern.
Der Ausbau der Gesundheitsversorgung in der Region ist Hintermayr, der selbst ausgebildete Pflegefachkraft und Pflegedienstleitung ist, ein wichtiges Anliegen.
Der 30-jährige Hintermayr betont: "Ich möchte den Menschen in meiner Region zeigen, was der Bezirk für sie tun kann. Mit dieser Broschüre möchte ich meine Arbeit transparent machen und verdeutlichen, dass ich als Bezirksrat für die Menschen erreichbar bin. Nicht zuletzt auch durch regelmäßige Sprechstunden.“
Hintermayr kommt aus dem Wahlkreis Augsburg Ost und ist auch als Stadtrat in Augsburg aktiv. Beruflich ist der zweifache Vater als Gewerkschaftssekretär tätig.
Die Broschüre kann hier heruntergeladen werden.
Zudem kann die Broschüre per Mail in gedruckter Form angefordert werden. Kontakt@frederik-hintermayr.de
-